In der Wursteiel unseres Jahrhunderts, in diesem Kehraus der weißen Rasse gibt es keine Schuldigen und keine Verantwortlichichen mehr. -- Friedrich Dürrenmatt
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09.03.2008 Landkarte:37.67844 / -8.43663

Ferien von den Ferien

Hört sich ja schon fast Dekadent an... Ich werde ab dem 18.3 in der Schweiz sein, das steht soweit mal fest, alles darauffolgende in den Sternen. Ich hab durchaus Vorstellungen, doch um nicht allzu wankelmütig zu erscheinen, werde ich diese erst nach einer "Konkretisierungsphase" veröffentlichen.

Hier in Amoreiras hab ichs den Pflanzen rundherum gleichgetan, und bin wieder aufgeblüht.
Ein typischer Tag im Paradies:
morgens mit der Sonne aufstehen, etwas trinken, und dann ab zum Morgenspaziergang, einen Berg rauf und wenn dann noch genug Luft vorhanden, meist noch etwas Joggen, ja richtig gelesen, rennen....
ich häts auch nicht gedacht, aber es überkommt mich nach dem erklimmen des Berges regelmässig das Bedürfniss, mich zu bewegen....
Darauf folgt ein herzhaftes Frühstück und etwas Körperpflege.
Nun ist der Geist an der Reihe: Kaffee trinken, meditiern, Thee trinken, mails checken und je nach lust auch schreiben :-)
Darauffolgend die Tagesgeschäfte, wie einkaufen, sauber machen, waschen.
Zum Mittag meist etwas Obst, und danach ein Spaziergang, der durchaus in eine Wanderung ausarten kann.
Schon bald gehts ans chinesische Nachtessen (meist Reis mit irgendwas), davor vielleicht noch etwas im Internet surfen, auf meinem Lieblingsbänkli meditieren, den Sonnenuntergang bei einem Becher Wein geniessen und danach früh ins Bett. Es wird abends halt schon ziehmlich kalt, was es einem im Schlafsack mit einem Buch am besten aushalten lässt.
Nun begreift der geneigte Leser auch, warum ich etwas Ferien brauche ;-)
Es geht um die Perspektive das Leben zu sehen, oder um die kalibrierung des Seins.
bis bald :-)
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