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Sprüche

Eigene

-Manchmal ist es nicht die Welt, die sich verändert, man wird einfach nur älter

-Voll faszinierender Gerüche ist nachts der Wald, gesättigt die feuchte Luft von Leben und Vergänglichkeit

Wohl auch der Tod gibt dem Leben seinen Reiz

Der Weg ins Paradies (Buch, nur der Anfang)

“Die Zeit der grossen Illusionen liegt hinter uns” meint Kevin  zu seiner Lebensabschnittspartnerin. So nennt man heute Beziehungen. Die Ehe hat einen faden Beigeschmack. Werte die sie einst vertrat sind von der Realität eingeholt . Scheidungsrate bei über 80% nach 5 Jahren, Anwaltskosten, die den eigentlichen Streitwert um ein vielfaches übertreffen. Kinder können sich die wenigsten überhaupt noch leisten, wodurch auch der wohl letzte Grund, sich lebenslänglich zu binden hinfällig geworden ist. Kevin hat Sarah bei seinem letzten Arbeitseinsatz kennen gelernt. Es war nicht schlecht dort, sie durften bei der Arbeit reden, und hatten das privileg, von den Managern des Betriebes als Menschen angesehen zu werden. Die Arbeit war einfach und in vielerlei Hinsicht erträglich. Sie taten ihren sechsmonatigen Dienst, um danach wieder für ein Jahr auf den nächsten Einsatz zu warten. Als Gegenleistung erhält jeder Mensch das Recht auf Nahrung, Obdach und den Zugang zum Cybernet.

“Wohlwar” erwiederte Sarah, sie bereitet sich gerade auf einen Ausflug in die “Welt” vor. Einlogen, und schon kann es losgehen. Die Welt liegt ihr jetzt zu Füssen. Alles spielt sich heute dort ab, Einkaufen Freundschaften und Beziehungen. Zuerst besucht sie das Doc, sozusagen der Bahnhof, wo man eine Übersicht über die Geschehnisse im Netz bekommt. Parties finden immer statt, Tag und Nacht können nach belieben ausgetauscht werden. Das Grossartigste ist jedoch die Mäglichkeit, alles nach einen eigenen Vorstellungen zu sehen, so sind Umgebung, Menschen und Bots frei gestaltbar. Alles ist für jeden in unendlicher Menge verfügbar, kostenlos.

Sarah liebt diese Welt, es ist als ob Träume Wirklichkeit werden. Eine gute Sache, so sind sich die meisten einig. Wie sollten auch sonst die Bedürfnisse all der Menschen befriedigt werden. Sie fährt mit ihrem neu gekauften BMW Cabriolet durch blühenden Landschaften erst mal ihr Appartement in Portugal, direkt am Meer, um sich etwas auszuspannen, die Sonne zu geniessen und später vielleicht etwas Beachvolleyball zu spielen. Der Wagen röhrt wie sie es einst im letzten Jahrhundert wohl getan haben müssen, sie jagt, berauscht durch die Geschwindigkeit, immer schneller Richting Spanien, die Autobahnen sind frei von Verkehr.

Durch die Segnungen der der Wissenschaft ist es heute möglich, sich Stunden, ja Tage in der “Welt” aufzuhalten, ohen sich um die körperlichen Bedürfnisse kümmern zu müssen. Das Bodymanagement wird von hochspezialiesiertn Systemen übernommen, welche bei Bedarf Nährstoffe zuführen. Ein Chip, den jeder bereits nach der Geburt eingepflanzt bekommt, leistet Grossartiges. Allfallige Störungen im Organissmuss werden frühzeitig erkannt und es wird ohne seine eigenes Zutun entsprechend reagiert. Die DNA kann beliebig umprogrammiert werden, es kann somit auf fast alle Krankhieten reagiert werden. Der Krebs einen der schrecklichen Krankheiten der Vergangenheit gilt heute als besiegt. Kreislauferkrankungen können durch mirkrorobotik praktisch ausgeschlossen werden. Jedes Organ kann im Körper nachgewachsen oder repariert werden lassen. Stetig wird analysiert und reagiert. Ohne jegeliche Zutun wird der Körper stets gesund erhalten.

Gerade empfängt Sarah eine Nachricht, das heute Abend eine Megasoft Party statfinden soll. Diese sind nicht geplant, sondern finden einfach immer wieder statt. Jeder ist eingeladen, es werden dort sie neusten Errungenschaften der Gestalter der neuen Welt vorgeführt. Alles kann gleich ausprobiert werden. So viel und ausgiebig, wie es einem beliebt.
Alleine der Gedanke, heute daran teilnehmen zu wollen genügt, und man wir ohne Zutun einfach dort sein, und kann sich von den Ideen berauschen lassen. Letztes mal wurde das neue Königshaus eröffnet. Eine Welt voll Glemmer un Glamour, mit Bällen, Banketten und jeder Menge Bediensteten, die es einem Erlauben, sich genau wie ein König zu fühlen, oder eben so, wie man sich das Königsdasein vorstellt. Sarah wusste, das auch Ihre Tochter da ein würde. Zu solchen Anlässen ist Ihr erscheinen automatisch mit einprogrammiert. Sarah liebte ihre kleine über alles. Genau so hatte sie sich Ihre Tochter vorgestellt. Ein kleine blondes Mädchen, mit einem Herz erweichenden lächeln, immer lieb und folgsam, ohne all die Lästigen Eigenschaften, welche früher den Kindern wohl angehafftet waren. Keine Windeln wechseln, kein gepläre und gezwänge, einfach nur da, um die Mutterinstinkte zu befriedigen und Freude zu bereiten. Gerne hätte Sarah natürlich gewusst, was die kleine so treibt, wenn Sie nicht zusammen waren, doch anhabd der Geschichte sie von Loren erzählt bekam, war sie überzeugt, das sie wohlbehalten aufwachsen wird.

Das Königshaus

Kevin betrachtet Sarah wie sie daliegt, mit einem lächeln auf dem Gesicht, sonst ganz ruhig und entspannt. Einerseits beruhgt es ihn, sie so zu zufrieden zu sehen, andererseits wusste er, das alles nur einen Illusion war. Ob gut oder schlecht, darüber traut er sich nicht nachzudenken, da ihm bewusst war, das zuveile kritische Gedanke den Verdacht auf ihn lenken würde, und er sich in Gefahr begab, die Aufmerksamkeit des Systems auf sich zu ziehen. Schon manche vertraute Personen sind einfach nicht mehr da, niemand wusste was mit ihnen geschah. Einzig die Veränderungen vor ihrem verschwinden liessen den Verdacht aufkommen, das etwas nicht stimmte. Menschen, mit denen er gerne über das Leben und das sein diskutiert, wandelten sich in wenigen Tagen zu einem anderen Wesen, und plötzlich waren Sie verschwunden. Über deren Verbleib gab es keine Angaben oder Hinweise. Auch niemand, an den man sich wenden konnte, um genaueres zu erfahren. Natürlich gab es eine Meldestelle, bei der man sich erkundigen konnte. Als sein Freund Beat eines Tages nicht mehr auffindbar war, hatte er einen Versuch unternommen, ihn als vermisst zu melden. Nach tagen wurde ihm mitgeteilt, das Beat sich in der Klinik befand, und bis auf weiteres dort verweilen werde, um wieder zu genesen. Das war zwei Jahre her, und seither hatte Kevin nichts mehr von Beat, noch von der Meldestelle gehört. Zudem spürte er eine Veränderung bei sich selber, eine Lethargie überkam ihn, und seine Gedanken kreisten un unwesentlich e Dinge des Alltags im Netz. Kurz darauf lernte er Sarah kennen. Mag alles zufall sein, aber es bleibt ein ungutes Gefühl der Manipulation und des ausgeliefert ein. Kevin unterliess es, den Ereignissen die in und um ihm ab liefen auf den Grund zu gehen. Es ahnte, das dies unweigerlich zu seinem Ende führen könnte. So gab er sich der Beziehung mit Sarah hin, genoss die zeit mit Ihr, und versuchte ein guter Mensch zu sein.

Heute Abend freute er sich auf das Fest zur Einweihung des neuen Königshauses, da er wusste das er einen schönen Abend mit Sarah und Loren verbringen konnte, abgelenkt von den diffusen Gedanken über das System die Welt und was alles dahinter stecken mochte.

Es ist Zeit, dachte er und logte sich in die Welt ein. Eine Inszinierung sondergleichen:

Eröffnet wurde der Abend mit einer Ansprache des Präsidenten, die gehörte zu jeder Megasoft Party. Alle liebten den Präsidenten, es war ein stattlicher Herr mit weissem Haar, der Weisheit und Gutmütigkeit ausstrahlte.
Ja, das war seine Sicht eines Mannes, der für ein Volk da ist, und nur das beste will. Sarah hatte ein anderes Bild, aber so war es heute, nicht alles ist für alle gleich. Jeder bekommt, für sich zugeschnitten, die Welt vor Augen die ihm entsprach.

“Lieb Bürgerinnen und Bürger, mit freuden darf ich Auch verkünden, das wir auf gutem Weg sind. Unser Produktivität konnte weiters gesteigert werden so das die Arbeitseinsätze sich auf drei Wochern verkürzen lassen. Somit bleibt mehr Zeit für Euch. Der Wohlstand wurde weiter gesteigert. Jeder hat jetzt das Anrecht, sich auf Stufe 5 aufzuhalten, das heisst ohne Einschränkungen alles zu konsumieren und zu Nutzen, was wir erschaffen haben.”

Jubel unterbrach die Ansprache. Das war natürlich ein Ding. Jeder träumte davon. Man durfte sich bis Anhin auf Stufe 5 nur duch besondere Versienste dauerhaft aufhalten. Manchmal, kam man durch eine Einladung in den Genuss. Jetzt war es jedem möglich alles in der Welt zu nutzen, uneingeschränkt, alle Rollen zu übernehmen. Manchmal träumte Kevin, mal Präsident zu sein, sogar das war auf Stufe 5 möglich.

“Des weitern ist es uns erstmals gelungen, die Terrorrate auf unter 0,2 Prozent zu drücken, was die Sicherheit der ganzen Welt massiv verbessert, und Euch in Sicherheit und Frieden leben lässt. Auch sind wir zuversichtlich, den Terror ganz auszurotten, und somit unserm grossen Ziel, dem Paradies in unserer Welt einen grossen Schritt näher zu kommen.”

Der Jubel hielt sich diesmal in Grenzen, da jeder Menschen kannte, die wegen Terrorverdachts aus er Welt geschafft wurden.

“Systemtreue und Loyalität zahlt sich aus, und jeder der sich als guter Mensch erweist wir davon profitieren und ein Leben wie ein König führen können. Das nehem wir zu Anlass, heute unser neues Königshaus zu eröffnen. Jeder hier ist eingeladen, sich nah Lust und Laune zu vergnügen und auszutoben. Ihr werdet hier das finden was Euer Herz begehrt. Geniesst es und Lebt!”

“Das Königshaus ist eröffnet”

Ungehaltener Applaus halt durch in den Sählen, die sich den Menschen jetzt öffneten. Ein grossartigen Bankett mit allen bekannte Speisen und Getränken eröffnet den Anlass. Jeder hatte die Möglichkeit, seine Rolle zu leben.
Kevein und Sarah sassen mit Loren an einen Tisch mit den Menschen die Ihnen am Herzen lagen. Auch Beat war da. So wie Kevin ihn kannte. Es war immer einen Freude, ihn wieder zu sehen, auch wenn das ganze den fahlen Beigeschmack hatte, das es sich vermutlich nur um einen Avatar handelte. Kevin genoss das Essen, und ahnte, das es heute mal wieder an der Zeit war, sich mit dem köstlich Wein zu betrinken, und über das LEben zu Philosophieren.

Bilder von der liebgewonnenen Insel Sylt

Sylt ein zweiter versuch, die Insel Sylt ins Herz zu schliessen

Ist diesmal ein voller Erfolg. Nach einer zweitägigen Anreise mit dem Auto, auf der Insel der Reichen angekommen. Nette Menschen und eine eindrückliche Gegend. Ich darf hier in Kampen, die Brutstätte der Mercedes, BMWs und Porsches verweilen.

Sylt, schönes Haus mit Reetdach

Sylt, schönes Haus mit Reetdach

Unbeeindruckt von den Verführungen des Konsums, zieht es mich an die Strände, welche in der Vorsaison nicht ganz so überlaufen sind, und geniesse dort die Ruhe.

Wattenmeer

Wattenmeer

Wattenmeer

Wattenmeer

Wattenmeer

Wattenmeer blautöne

Ja liebe Anke, da lebst Du ja wirklich im Paradies, es gefällt mir hier. Und Sylt hab ich in mein Herz geschlossen, hoffe mal wieder hier verweilen zu dürfen.

Eröffnung

In diesem Blog wird es vorderhand nicht viel zu sehen geben. Vieles was ich hier aufschreibe gehört in den Bereich privat.
Jedoch erlaube ich mir auch, gelegentlich die Welt mit meinen Gedanke zu belästigen.