Lissabon, eine zweite ChanceSo schlimm kann Lissabon ja nicht sein, also geben wir dieser Stadt noch eine Chance, ihren Scharm, ihre Grösse und ihr pulsierendes, multikulturelles Leben zu offenbaren. Mit meiner Mutter, und der Tochter meiner Schwester als Verstärkung zogen wir nochmals los, um den Ruf von Lissabon, (und den der Frauen) zu rehabilitiern. Bis auf ein paar Kleinigkeiten scheint das geglückt: Wir wanderten Stunden durch schöne Pärke, assen meist vorzüglich, und fühlten uns in der auserkorenen Absteige recht wohl. Die Stadt besticht durch die grosszügige Nutzung des Raumes, die breiten Strassen, den grossen Plätze mit imposanten Denkmälern. Dem zum Gegensatz finden sich fast nur kleine und ganz kleine Läden, welche die Strassen und Gassen des Zentrums säumen. Viele scheinen hier mit Schuhen, Kleidern, Krims Krams, Zeitschriften oder sonstwelchen Spezialitäten ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nach aufwändiger Suche fanden wir dann ein ersehntes Einkaufscenter, welches dann aber auch wieder mit kleinen Läden aufgefüllt war. Nach vier Tagen hatten wir dann doch sowas wie "genug von Grossstadt", und machten uns noch für drei Tage auf, zurück nach Porto Covo, um das Meer und die friedliche Ruhe zu geniessen. Grüsse an die Welt auch von Margrit und Alexandra |